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Streitigkeiten zwischen Breitscheid und Gusternhain

Auf die sonstigen Verhältnisse in der Aspenstrut fällt ein Streiflicht durch folgenden Bericht aus 1532: ( B. 661, Blatt 134 )

" Liebenn hernn es stehen noch heudtags In vnserm Dorff xiii bawe ( 13 Bäue ) die In der Aspenstrut gestanden han, sonder die vergenck = lich wordenn seint, Vnd ist noch ein man In Breitscheit hat ein Thyß (= Tisch) der In der Aspenstrut gestandenn hat, vnnd was ein bawm ( Baum) da vnser pferde hurttenn ( Hirten ) Ir fhan ( Fahne ) angehangen haint Zu dem dritten Jarn man die Aspenstrut vnser pferde weide waß.

Die arme gemein von Breitscheit.

( Dunkel ist zunächst der Sinn dieser Rede; Doch aus dem Jahre 1536 kommt uns Aufklärung ( in H 797, Blatt 4): Nicht die Bäue, (Wohnhäuser) selbst haben in der Aspenstrut gestanden, sondern das Holz dazu. Der Sekretär Jakob Ott will bei der Tagung am Barstein. (Denn in dieser Gegend muß es gewesen sein) vor den versammelten Herren dartun, daß Breitscheid hergebrachtes Recht auf die Aspenstrut habe, insbesondere auch auf die Beholzigung in derselben; darum führt er aus: (das die Nassauischen) In der aspenstrut beholzet hetten. Wie auch die tags Heuser in Breitscheit stunden. So darauß gebaut. Die Breitscheitter hetten auch etwan ein scheuwern (Scheuer), desgleichen die pfert hirten ein Dischs gehabt. Daraff sie iren pfingstkeß geessen, vnnd ein baum gestannten. Darauff Ir frid san zuweiden aussgesteckt gestanden. Das alles In (d. h. nach) Breitscheit komen. - Das Heraushängen einer Fahne seitens der Pferdehirten wird als Äußerung der Freude angesehen; wahrscheinlich soll das Recht auf das Beweiden dieses Gebietes bedeuten.

Die Aspenstrut hat ein großes Gebiet umfaßt. Wäre die Karte von (siehe Seite 106) 1636 (in B 724, Blatt 78 ) genauer, so könnte man ihre Lage danach feststellen. Ich vermute, daß sie das ganze Gelände auf der Höhe über unsern Erlen von der Rabenscheider bis an die Schönbacher Grenze umfaßt hat, nördlich des Gusternhainer Waldes. Ein langer schmaler Streifen wird mit Aspenstrut bezeichnet. Das Erdbacher Gebiet über dem Gusternhainer Weg ( Windlück ) ist so schön eben, daß man hier das Außenfeld in der Aspenstrut vermuten kann, eben das genannte " feldt vndt Geländt.

Auch muß die Gegend zwischen dem Barstein und dem Aubach zeitweise als Ackerland (Haferstrut) benutzt worden sein (siehe Seite 68 u, 81/82!)

Breitscheid und Erdbach

Fortsetzung Seite 45

Übersetzung der Seite 44 durch Hans Henn

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