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Willi Schüler, der Kuhhirte war ein Original

Der Schüler Willi der hat die Kühe immer, Kuhhirte war der. Da ist er über die Hub gegangen und da ist mal einer gekommen der hat dann erzählt, der konnte hexen. Er hatte ihn verhext und da sind die Kühe auf einmal, da hatte er mit ihnen geprochen, das ist schon so lange her ich weiß nicht was er ihm gesagt hat, da sind die Kühe alle rund gelaufen und haben die Schwänze in die Luft gestreckt und sind immer rund gelaufen.

Früher hat man schon mehr von sowas gehört und er wollte dann den Hund da hinterherschicken, dass sie wieder anders wurden. Der Hund kam und legte sich auf den Boden und hat nichts mehr gemacht und da hat er, wollte dann auf den Hund los mit dem Stock, da blieb ihm die Hand stehen, er konnte nichts mehr machen. Da kam einer vorbei und sagte, du bist verhext mitsamt deinen Kühen und mit dem Hund. Er schickte ihm einen dahin. Der arbeitete dagegen.

Und dann ist da einer gekommen, ich weiß nicht, ob der auch hier rum gewohnt hat. Der hatte einen Kaffekessel mitgebracht und hat Wasser da drin und hat gesagt: Gucke mal hier rein in den Kaffekessel, da war das Bild von dem Mann, der da war drin und da hat der gesagt: Der war´s ja, der wars und da hat er einen Stock genommen und hat ihn behauen und die Hunde und Kühe, da war wieder alles anders.

Das hat der immer wieder erzählt bei uns, da habe ich immer gesagt, wenn er wieder kam, Willi erzähl das noch mal von dem von den Kühen, wie der dich verhext hat mit ganz ernstem Gesicht. Der musste nicht lachen dabei. Ich sehe da heute noch meine Mutter beim Essen weißt du, der hat ja mittags hier gegessen bei uns, da habe ich mich schon gefreut, wenn der kam. Das hat der immer wieder erzählt. Das hat der ganz ernst, das hat der nicht aus Spaß gesagt, da muss irgend was gewesen sein. Das kann ich dem nicht glauben sag ich, ich glaub dir das nicht, da ist doch kein Mann drin im Wasser. das Bild von dem Mann war da drin. das kannst du mir glauben, sagte der immer, das ist war. Ja, der hat das selbst geglaubt, sag ich immer: du warst doch mal verhext, erzähl das noch mal, meine Mutter war ja immer dabei, die hat gesagt, frag den doch nicht immer wieder danach.

Der hat Kühe gehütet und ist reihum gegangen. Je nachdem wieviel Kühe die Leute hatten mussten sie ihm das Essen geben. Bei uns war der alsmal 2 Tage und dann war da einer, der wohnte im Gusternhainer Weg unter der Beckers Helga (Fuchse), der hat auch die Kühe mal gehütet. Das war von den Fuchse ihr Großvater, der Bruder und der hat das durcheinander gesprochen und da hat der dem Hund Essen wie wir auch immer Brot mitgeben, der hieß Alfred und sein Bruder hieß Emil, der Emil war der Vater von wie heißt der, der da drin jetzt wohnt, auf alle Fälle hat der immer gesagt und da hatten die auch noch einen Vater der hieß Ferdinand der Alte. Die haben alle so ein bisschen gestottert und da hat der gesagt die ganz Lang Wies, das ist da wo die Eichmanns jetzt das Haus haben, was jetzt die Frau Hofmann hat, die ganze Lang Wiese war voll mit, war schwarz voll mit lauter weiße Hühner, so hat der gesagt und dann hat der wieder, meine Mutter musste auch Brot und da hat der gesagt: Du hast mir ja kein Brot fürn Hund mitgegeben, kein Hund für´s Brot.

Da war ich noch dabei, da sprach alles durcheinander, meine Mutter sagte, das hast du vergessen, das hast du selbst gegessen, das war immer schön, da kam auch ein Schäfer, der kam auch immer zum Essen, der hieß Adolf das war auch so, konnte nicht richtig sprechen, der sprach ganz komisch, Adolf hieß der Schäfer, die kennen auch viele Leute hier im Dorf, wenn du mal jemand siehst, der war nicht von hier, der hatte einen Sprachfehler, man wusste nicht wie der sich geschrieben hat, das andere war der Schüler, ein richtiges Original was der immer erzählt hat mit ernstem Gesicht, ich musste so lachen, hatte einen Spass damit. (EP)

 

 

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zitiert aus dem "Herborner Tageblatt"

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