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(Die Urkunde über vorstehenden Vergleich ist nicht mehr vorhanden. Eine Abschrift derselben aus dem Jahre 1511 liegt im Staatsarchiv zu Wiesbaden. Aus der Einleitung, die dieser Abschrift vorangesetzt ist, ist Näheres über die Veranlassung zu dieser Abschrift zu entnehmen.
Die Einleitung lautet:
"Wir Johan grave zu Nassano zu Nianden, zu Dietzs, her zu Breda, zu Diest, zu Grymbergen etc. bekennen und thun kunt, das unsere undersassen und getreuwen die gemeinde des dorffs Breitscheit im ambt Herborn gelegen uns ainen alten pergamengn brieff, der gantz verruttet, verblichen und zuschanden gegangen, auch die siegele, davon abgevallen waren, die nach darbey lagen, und uns undertheniglich thun bitten, ine einen schein solichs brieffs inhalt thun machen, damit sie und ire nachkomen durch denselben schein etliche gerechtigkeit der Kapellen daselbst zu Breitscheit antgeugen mogen, auch hinfur bey derselben freyheit und gerechtigkeit pleiben. Also haben wir unsern sekretarien bevolen solichen alten brieff aigentlich zu übersehen und dan inhalt lude gemelts (laut gemeldeten) alten brieves unter unserm ingesiegel zu erneuwen, als dan uff unsern bevelch (Befehl) gescheen, und ist diss der inhalt:
[hier folgt der Inhalt der Urkunde. Der Beschluß lautet:]
Unnd wante diss also vurgemelter maßze zu zeitlichem beheltnis und gedechtnus gehandelt und bevolen ist, haben wir grave Johan unser ingesiegel wissentlich an diesen brieff doen hangen, der gegeben ist in den jharen funfftzenhundert und eylffe (1511) uff mitwochen nach Jubilate. (14. Mai)
(Die Abschrift von 1511 findet sich im Staatsarchiv zu Wiesbaden.)
Nach der Limburger Chronik (Ausgabe Kuetsch S. 49) hatte Limburg in diesem (14.) Jahrhundert am Gerechtsamen auch "etzliche renten, gult und gefelle in .... und in der vagtei (Vogtei) Herborn, zu dem Heiligenborn, Amorffe, Breitscheid, Erlebach, Gillendersdorf etc., darin Rudolf Schurenschloß zu Marpurg gane und miterbe warn...".
Notandum: (S. 50) "dreimal im Jahr hatte ein her zu Limpurg ein recht, zum Heiligenborn zu herbergen mit 12 perschonen, beritten oder ohnberitten, gewapfnet oder ohnbewapnet; man musste inen dan gutlich tun und darzu geben 5 trinkpenningen."
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von Kornelia Pelz übersetzt
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