Heimatbuch-19

Eine Flurbereinigung in Breitscheid vor 150 Jahren

Nur in großen Zeiten wagt man große Aufgaben zu lösen. Daß Geisteswesen in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts fand auch in unserer Heimat kein kleines Geschlecht. Es setzte sich bei der Dillenburger Regierung in den Drang zu praktischen Neuerungen um, besonders auch auf dem Gebiete der Landwirtschaft (Neurodungen, Aufhebung der Dreifelderwirtschaft, der Koppelhut usw.). So kam es in Breitscheid auch zu einer beachtenswerten Flurbereinigung, wenn auch nicht in der gründlichen und umfassenden Weise der heutigen Konsolidationen. Die Um- und Zusammenlegung der Grundstücke war notwendig geworden, weil infole der Erbteilung in den vergangenen Jahrhunderten viele Stücke zu klein geworden waren., so daß ihre Wirtschaftlichkeit darunter litt. Wenn das Breitscheider Feld von heute im Vergleich zu dem vieler anderer Gemeinden verhältnismäßig gut angelegt und geordnet ist,so geht dies in der Hauptsache auf die Arbeit von damls zurück. – Hier möge ein kleiner Auszug aus den diesbezüglichen Akten des Staatsarchivs folgen.
Feldmesser in Breitscheid war damals der Schulmeister Johannes Thielmann, der Vorfahr von „Alteschulmeisters“ und Eichmanns; in letzterer Familie lebt er nicht als Schulmeister, sondern als „Geometer“ fort, ein Zeichen, welche Wichtigkeit damals diesem feinem Rebenamt beigelegt wurde. Im Jahre 1780 hatte die Gemeinde einen umfangreichen Vertrag mit ihm als „Feldmesser“ abgeschlossen. Die hier in Rebe stehende Flurbereinigung wurde um die Mitte dieses Jahrzehnts angeordnet. 1785 bittet die Gemeinde die Regierung in Dillenburg, die Konsolidation bis 1786 verschieben zu dürfen. Es wurde bewilligt. Am 4. September 1787 schlägt das Amt Herborn vor, mit der Konsolidation noch diesen Herbst zu beginnen; Schulmeister Thielmann sei zum Vermessen unbrauchbar. Die Gemeinde reicht für ihn ein Gesuch ein. Im Jahre 1788 prüft ihn Professor Dapping in Herborn, worauf ihm die Vermessung von der Regierung gestattet wird. Im April 1789 berichtet die Gemeinde nach Dillenburg: Die Konsolidation ist im besten Feld begonnen (nämlich „hinter der Ziegelhütte“: dort wurde auch bei späteren Vermessungen immer angefangen). Die Stücke sind in sechs Güteklassen eingeteilt; die Gemeinde wünscht wenigstens sieben. Im Eckerfeld sind soviel Sümpfe, Mauern und Moräste, daß die Fortführung und Beendigung der Konsolidation den Ruin der Gemeinde bedeuten würde.
Sie schlägt Austausch einzelner zwischenliegender Stücke zur Gewinnung größerer Parzellen vor. In einem Gutachten vom Juni 1789 rät Professor Dapping an, die großen, wüsten und sumpfigen Teile nicht zu konsolidieren und nur Teile zusammenlegen zu lassen. Wahrscheinlich ist es aber doch damals geschehen, denn unserer Großeltern kannten keine großen sumpfigen Teile im Eckerfeld mehr. – Die Feldbereinigung war 1791 noch nicht vollendet.
Die Menschen bleiben sich immer gleich, und gewiß haben auch damals die Bauern sich nur unwillig den Neuerungen gefügt. Aber schließlich machten sie doch mit; und als der erste Aerger vorüber war erkannten sie doch das Gute, das hier für sie und die Kommenden Geschlechter geschaffen worden war.

Zum Grenzverlauf 1536

(B 661 Blatt 182)

Wolgebornner gnediger herr wir geben Euer Ganden vnderthenig Zu erkennen wie daß wir anheben In dem Dillenburger furt euerß gangs des Irtumß halben, den wir Itzunt haben, die bach heruff biß an elsten Hengeß moln vnd von Elsen Henges moln an biß an vns fluer heg, vnnd wie es die fluer heruff gibt biß an meines gnedigen herrn gangt vnd hinner dem born uff Aspenstrut Zu dem hackstein Zu wie wir mahl angehaben han, So wissen wir nichts das darin er (ihnen) sey, deren vonn Gosternhain, Aber haben sie etwas in demselben Irtum (zu thun), so begeren wir das sie uns das wissen.
Das Rangstück iii morgen vnnd ein wieß deran gelgen iii wagenfol haugeß, vnnd fern Heintzen Kinder viii morgenn, Vnnd die Claßen ii morgen, vnnd Freipgeß Han Claß i morgennn, vnnd Christges Kinder i morgen, vnnd dem Greiffen i morgen, vnd die morgen landts, die leigenn alle In meins gnediger Herr Oberkeit. Noch Enderß Henn i morgenlantz ist sein eigen, Noch Enderß ein wieß Ist sein eigenn iii wagen fol haweß.
Wolgebornner gnediger herr, wie wir alhie geschriebenn han In dem Irtum,so sol sich es finden, das wir aber die ii daussent morgen In dem Irtum leigen, Unnd sie habenn Muderßbach vnnd dem Pfarrer von Dridorff gereimet den gestehenn wir gar nichts In dem Irtum,

1542 Schatzung Stadt und Amt Herborn
(St. Archiv Wiesbanden, Abt. 171, Blatt 106 )
(Auszug) Nr. 1 Groiß Hen

It(em) huß hoff 1 scheuer 1hofstat

Garten:

It. Großer Garten 2 Lappen
It. Im Claß garten 2 Lappen (=in den Gaarden)
It. By Kremers huß 1 Baugarten

Wisen:

It. ……………….. 2 Wagen Heu. Buw lant…
6 tag Bergklant … 2 tag

ffahr:

It. … 1 Pfert, It… 2 Koe 1 Rint… It… 8 Schaff 2 Lam
It…. 2 suw (Säue) It … 2 stück fleisch
It…..Korn 2 Malther..It…haben 3 Mesten… 1 mest gerst
It…..1 kessel und 1 plug It. Gered gelt…3 Gulden

Sa.

156 Gulden 9 Albus – Sein Steuer 1 orth ½ batzen

Breitscheider Fronführen im Schelderwald betreffend

1576. Bittschrift der Gemeinde.

Ernhafften, wolgelarten, achtparen hern Räte, Gunstige gepietende Bevelhaber. E.U. und C. wissen sich günstiglichen zu berichten, Nachdem wir dem schelterwalde weith vor andern dorffschafften gesessen und die Brennholtz fuhrte oser dienste doselbst hein und wiederrumb biß anhero gen Dillenberg in einem tage nicht verrichten noch volnbringen kunden, das man uns uff unser vielfaltige beschweren, gegen soliche ferth und dienste zwantzig gulden järlichs zu geben ufferlegt, die wor auch dieses Jars laut des Renthmeisters handtschrifft bebenden diensten, die wir außerhalb diesen dienstens uff dieNeue höffe (nämlich zu Feldbach usw.) verrichten müssen, gütlichen außgerichtet, das wir unsers bedunkens solicher ferth und dienste in den Schelterwaldt, zum wenigsten dieses Jars, wo nicht lenger, gefreiet sein sollen, aber itzo weil man uns über das, dahin treiben, das wir gleich andern Dorffschafften drei Brennholtzfehrte in den Schelterwaldt thun sollen, und ist uns auch itzo Bottschafft von Erpach ernstlich zukhomen, als sollte der Burggrawe berovolen haben, das wir nepst kunfiige Mitwochs solliche dienste und holtzfehrte verrichten sollten, wilches uns armen mit wenig befrembt und beschwerdt, und pitten abwesendt unsers gnedigen Herrn underthenig durch Gott, E.A. und G. wollen uns bey solichem gedinge, biß zu unsers gendigen Herrn Verenderung, nochmals handt haben und pleiben lassen, damit wir armen über das vermögen nicht belestiget noch beschweredt werden, und warten gnedige antwort.

Datum den 8zrn oizontid Snno 1776
Gemein von Breitscheidt.

1583. Breitscheider klagen gegen einen Dillenburger.

(Ein Zeitbild)

Wohlgeborner Graw gnediger Herr. Als wir geschefft halben beim Rentmeister gewesen, und vor Johannes Lehnhenrichs Hauß durch Dillenberg die straßen heruff gangen, daselbst etlich volck bey eines Junckern wagen gestanden, (haben wir) etlichem gesproch zugehort und gesehen, und er, der Johannes obgenannt, (hat) uns befragt, wo wir daheim seyen, und wir ihm geantwort, das wir zu Breitscheidt daheim, hat er die Breitscheidter gegen uns angespornt, geredt, wir,die Breitscheidter haben den Junckern, denen wir fuhren lassen, ubernhomen, und (der Junker) hab datzu etliche Dinge drüber verlohren. Daruff ich Großhans geantwort, dessen haben die Breitscheidter nichts zu thun, (sie) mochten die darumb besprech, die ihnen gefuhrt, dan ob ich schon ein bruder hett, der untüchtige Ding betreiben, hette ich doch dessen nichts zu thun, und vermocht dessen auch gar nichts. Uber wilchen wortten Johannes zu mir zugelauffen, mich uff der Brust ergriffen, und sonder einige rechtmessige gefugte ursachen, mich mit feusten in mein angesicht geschlagen, das mir mund und nasen mit blutt ubergangen. Wilches ich nicht ungeclagt lassen kunden, underthenig pittende, Ihnen beclagten dafur anzusehen, und ihnen zum abtragen der verkleinerung anhalten, oder mit warheit beyzubringen, daß wir Jemandt schedlich oder an seiner nahrung nachtheilig gewesen seyen, als den wir die gepuer pilligt drumb tragen wollen. Warten gnedigen bescheids. Datum den 23ten octobris etc. 83

Jocobs Großhenn und Webers Theis Jacob, beid von Breidtscheidt

(Schultheis zu Dillenbergk, weil beclagter auff des Renthmeisters furfordern nicht erschienen, so befehlet ime ernstlich, seinen schrifftlichen Gegenbericht hierauff fertigen zu lassen, damit samt dieser Clag gegen morgen umb neun uhren Vormittag alhie in der Cantzley zu erscheinen nach befinden bescheidt zu gewarteren. Sepnum den 24ten octobris anno ..83

Dillenbergische Cantzley.

(In die dunklen Täler der Geschosse der Menschheit soll man selten hinabsteigen, darum Vorsicht lieber lassen. Überschlage die Kapitel lieber und gehe in die Sonne)

Aus den Hexenprozessen Herbst 1629.

Nach den Originalakten des Archivs, die mir vorgelegen haben. Nur bedient und auswahlsweise für die Schule zu verwenden! Dem kindlichen Gemüt halte man lieber die ganze Sache fern. Das eingeschlossene ist nicht geeignet, Kindern vorgelesen zu werden. Werden die Bekenntnisse in der Schule verwertet, so sind sie natürlich zu erläutern und als Irrtum, als Hirngespinste zu kennzeichnen.

Inquisitionsprotokoll gegen Lena Hoff von Breitscheid

12. Oktober 1629.

Lena Hoff, Genrichs Frau von Breitscheid, sagt, was sie dem Schultheisen bekennt, dabei wolle sie bleiben und daruff leben und sterben. Vor zehn Jahren hab sie bey der Klöppelschen gelernt. In der struht sey sie mit der Klöppelschen im Holz gewesen, da hab dieselbe zu ihr gesprochen, sie sei ein arm Kind, es nehme sie doch ihr lebtag niemalds, sondern müßt ihr lebtag den leute dienen, sie wolle ihr einen hübschen jungen gesellen bringen, der sollt ihr genug erschaffen; daruff sie gesagt, sie wolle ein arm Kind bleiben, hab die Klöppelsche gesagt, sie wolle ihr einen schlechten gesellen bringen, welcher ihr genug stellen sollte, hierruff sie gesagt, sie wolle ihr folgen, sie mochte machen, wie sie wollt; daruff sei die Klöppelsche von ihr gangen; hab sich einer bey ihr gefunden mit schwartzen Kleider und einem Kohlschwartzen bardt gleich den Kleidern; Zu ihr sey auch einer kommen mit einem roden bard wie ihr lieber mann, mit grauen Kleidern wie ein wolff, hat einen schwarzen hud auffgehabt mit einer weißen fedder darumb her, der hab zu ihr gesprochen sie solt seine sein und ihm seinen willen thun, er wolle ihr lebtag genug stellen; daruff sie dann hinderrücks gefallen und gesagt, die wolle ins Teuffels namen sein (ihm angehen), hat ihr einen reichsthaler druff gegeben, aber als sies besehen wäre es wie bley gewesen, welchen sie der Klöppelschen widergegeben; hieruff sie sich niederlegen und ihm seinen willen thun und han sey bey einen Irlenstrauch geschehen, er wäre wie eine Eiskugel gewesen, hat ihr aber nicht wohl, sondern sehr wehe gethan, ware daruff eine ein schwartzer bruch wieder weg von ihr gefahren; die Klöppelsche hat gesagt, er heiße Hans Morgenstern, also solt sie ihm ruffe. Er hat schup (Schuhe) angehabt, die Hände wären hart wie horn gewesen, sie hat sonst gedacht, es wären rechte Hände gewesen; Er war denn dreymahl nach der Handt, so lang sie ihren man gehabt, nächt bey ihr gewesen, dann hat sie gedacht, es fiele ein hauß uff sie, wenn er mit ihr zu thun gehabt; vorhin im ledigen stand sey er etwa Sechsmahl bey ihr gewesen in den Hecken, wann sie ins Holz oder ins gras gegangen, hab ihr gesat, sie solt ihm seinen willen thun, hieruff sie weit gewalt ausgemartelt (marteln ist eine Nebenform von martern, quälen) hat etwa eine halbe stund gewähret; sie sey nur dreymahl uffen tantz gewesen, einmahl uffen hiffholder wo vor nächstens drey Jahre und einmahl mit der Klöppelschen uff der Kolbenhecken, welches das erstemahl geschehen, und zum drittenmahl beim Büchelchen zu Breidtscheidt, wüßte auch nicht, wie sie wieder heimb kommen sey, hat aber bey ihrem man gelegen, wann sie wacker worden wär. Allein das erste mahl hat sie die Klöppelsche bey ihres sohens feuer mit etwas uffs hertz geschmiert, da sey sie mit ihr weg gefahren, es war Kohlschwartz Ding wie fetts gewesen, sie war als dahin kommen, wußte aber nicht wie, sie hat gedacht, sie wär dazu gezwungen und getrögen worden. Sie hat uffen ersten tantz uff der Kolben hecken gesehen die zwo hingerichtete Keytersche und Klöppelsche und die Kesselersche. Uffn andern tantz uffen hiffholder schmits Jochins frau, Scheren Theisen frau und Scheffer Hannes Weigels frau. Uff dem dritten tantz beim Büchellgin in der nächsten erscheinen Walpurganacht hat sie gesehen Scheffer Hans Weigels frau, die gesangen Tönius Schmitts, Schoren Theisen frau und Schmitts Julius frau, welche in Krausen Kitteln getantzt, were ein tisch da gewesen, daruff viel gläser, halb gelb und halb weiß, gestanden, wären auch stattliche leuth, männer und frauen da gesessen, hab aber niemands mehr gekannt, hat sie gedacht, als ob sie einen stinkenden nebel gemacht, hätten als Kleid angehabet. – Saget weiter, daß vor ihrer gefangnus der Teuffel zu ihr kommen, als ihr man nach dem pferd gegangen, und zu ihr gesagt, sie soll der Obrigkeit aus der Handt und in ein ander land gehen, so könnte er iher Rat und tat geben, sonst würde sie gefangen. Daruff sey sie nach Wald-Dernbach gegangen, da der Teuffel uff dem stall wieder zu ihr kommen und sie wieder hingetrieben. Als sie nun bey Breidscheidt acht tage in einem Loch gesessen, sey der Teufel abermahl wieder zu ihr kommen und ihr gerathen, sie solle heimgehen, es solle keine noth haben, aber so bald sie heim uffs heip (haupt) kommen, sey sie gefangen worden. – Sobald sie nun in den Turm kommen, hab sich der böse feind wieder bey ihr gefunden, zu ihr gesprochen: „du bist nun mein eigen“ und sie im Halskragen gepackt und dermaßen gegaugelt, daß ihr der Hals gantz zugewesen. Als sie aber in ihrem Schmertzen an Gott gedacht und fleißig gebetet, hab sie der Teufel endlich verlassen; daruff es dermaßen im Turm gebrummt, daß sie gemeint, der Turm warde über einen hauffen fallen. – Wann sie dem Teufel seinen willen nicht thun wollen, hat er sie geschlagen, daß sie sich auch mit ihrem jungen Kind gewehrt, so sie vor sich gehalten, daß er sie nicht zu hart würken möchte; und wenn er von ihr gescheiden, hat es gethan, als wenn das hauß übern hauffen fallen wolt. – Die habe selbsten kein schmir gehabt, sondern die Klöppelsche hab als schmir an sie gestrichen, so schwartz gewesen.
In Herbacher Struth in der nechsten Walpurnacht (Nacht zum 1. Mai) seyen sie alle zusammen gewesen und viel stattlichs dings überm Tisch gewesen, welcher mit grünem Ding gleich buchsbaum belegt gewesen; da haben sie einen nebell gehabt, die baum und blüt (Blüte) damit zu verderben und seyen dann (alles) alle obgedachte persohnen zugegen oder darbey gewesen. Ferner sey sie mit der Klöppelschen in ihres sohnes heieschen Theisen und ihres sohnes hermanns Jakobs stall und in des Lautschen stall zu nachts gefahren, die Küh durch einen Kesselkringen und einen roten wirtell gemolken, und hat sie, Lehna, der Klöppelschen die milch in ihr hauß müssen tragen.
Die Klöppelschen hat sie gelehrt, wann sie viel butter machen wolt, soll sie den schmandt ins Teufels namen in die bohnen schütten und ein Creutz drüber machen, welches sie aber nicht versucht, die Klöppelschen aber hats als gethan.
Saget weiter, daß die Klöppelschen ihrem sohn Theisen eine Kuh mit gifft umgebracht. In der Walpurnnacht sey bernathschlaget worden, daß man einen scheel machen sollte, wem es aber gegolten und wer es thun sollen, hat sie nicht verstehen können; unterdessen wäre Friedrich Scheffer scheel worden, welches ihr leid sey, würde wohl noch an tag kommen, wer es gethan hat.
Sie hat Tönius Schmitts frau im vergangenen Sommer uffen hiffholder und noch vor kurtzer Zeit uffen Büchelchen uffen tantz gesehen. Gefraget, warum sie mit ihrer Zauberey schaden gethan hat, antwortet, keinem eintzigen menschen, denn sie kein Verhengtnus (?) dazu gehabt hat.
(Bekannt dann weiter, daß sie in Schönbach, wo sie gedient, ein tragend Pferd mit Gift umgebracht hat. Ihr selbst hat sie 2 Schafe und ein Stoppelkalb umgebracht. – Hirtgen Jakobs Angen hat sie auf dem Hiefholder beim Tanz gesehen. – Scheffern Peter hat sie lange Zeit zwei Kuh gemolken; wahr, daß auch die Kuh auf ihr eigen Hausthür kommen und hinunter geblutet hat.) (Scheffer Peter sagt dieses wahr).

(Lena Hoff wurde am 30. Oktober 1629 enthauptet.)

Fiskalisch Examen gegen Dilgen, Tonius Schmits frau von Breitscheid am 15. Sept. 1629.

Gesteht nichts als die (folgenden Personen) sagen, Margaret Lottin (?) Marg. Ebertzin und Marg. Ihre Dienstmagd, sagen alle drey ihr, Dilgen, ins Gesicht, daß sie drey tag und zwar nacht in Johann Ebertz hauß heimblich gewesen, Johanns bein zu artzen, da seyen sie alle drey bey ihr, Dilgen, uff der öbristen stuben und ihr Teufel bey ihr wider dem betth gestanden, und ihrer beiden Margareten teuflische Buhlen seien auch da gewesen.
16. September 1629 nochmals Examina gegen Dilgen Schmit. Hat nochmals in der Güte nichts gestehen wollen; hats danach zum ernst komen und sich uff die folter spannen lassen und bekannt, ihr feind sey zu ihr in ihre stuben kommen, hat gesagt, wenn sie ihm folgen wolt, wolt er ihr genug geben, hat sich Hans geheißen, derselbe war in Johann Ebertz hauß gewesen, sey etwa vor drey Jahren gewesen.
Johannes Lott hätt sie ungestrochen, Johann Ebertzen das bein zu artzen, da wär sie dahingegangen, als es die weiber gemacht haben, hätt sie geholfen; der Teufel hätt sie uffen Kuhkopf des morgens früh wieder auß Eberts Johanns hauß geführet, und die andern zwey weiber wären mit ihr uff den hiffholder gefahren, sodannen sie wieder in Johann Ebertz hauß miteinander gefahren. Uffen hiffholder wäre sie uffen tantz gewesen; Scheffer (Schäfer) hans Weigels frau, Hoff Henrichs frau, Hirtz Jakobs frau Angin waren auch da gewesen. Der Teufel trieb große Schelmstück, (der ihre hätt auch buhlschaft mit ihr getrieben). Er hat ihr etwas gegeben, aber wann sies besehen, wärens pferdeknöttel gewesen. Sie hätt vorm Jahr oder drey ihr eigen pferd umgebracht, Meister Johannes hätts abgezogen. Der feind hätt ihr Merousins in einem horn gegeben, das hätt sie ihm eingegeben; des hörnig in, da man ein senstenstein intut, läge in ihrem Kachelofen.
(Es wird der Dilgen nun gedroht, sie morgen auf dem Stuhl zu setzen, wenn sie dem Schultheißen nicht alles bekennt. Aus dem Protokoll, das im ganzen etwa 9 Aktenseiten umfasst, will ich im folgenden nur noch das Hauptsächlichste bringen).
Sie hätt Hirtz Hannes töten sollen, aber sie hätts nicht thun können, da hätte sie ihm über die arme her fahren und blasen sollen; daruff sie ins Backhaus, darin er gewesen, gegangen, und als er neben ihr heraus gegangen, hätt sie ihm Drüber her geblasen (und gefluchet, daruff er an den Händen lahm worden).
Tönges Klein hat gesagt, dieser Dilgen sohn hätt zum Möller zu Erdbach gesagt, wann seine mutter schon zu stücken zerrissen würde, so wüßt er, daß diese doch nichts sagt.
Uffen hiffholder vor drei Jahren will sie unter anderm auch des Profe?(en) frau Crein von Medenbach gesehen haben; Schmitts Jochens frau hätte sie mit einem Blick in dem unbschlag am tantz gesehen. – Sie sey auch uff der Hub uffen tantz obigt Breidscheidt gewesen, aber sie hab niemands da gekannt noch gesehen, es sey in dem dunkel auch ein geleuff durcheinander, daß keins des andern kennt.
Der feind hat sie gezwengt Weigeln sein pferd umbzubringen als sie aber solches nicht thun wollen, hat sie ihres umbbringen müssen; Item ein schön groß schwein, so ein butsch (Bitsch) gewesen, hätts ihr des morgens, als sie in die Ecker gehen sollen von einer pfannen eingegeben. – Ihrer tochter Kind, ein Bubgin, hätt sie umbgebracht, der feind hätts haben wollen. Daß sie umbs aug kommen, hätt sie ihr selbsten mit einer witt gethan. – Ihre tochter hätt gegen Scheffer Weigeln geklagt, daß, wenn ein fest vor der Thür gewesen, daß sie Dilgen, allzeit sehr wünderlich gewesen, daß man nicht wohl mit ihr fortkommen können. Sonsten die persohnen, so sie befragt, seyen als in dem bösen geschrey gewesen.
Dilgen von Breitscheit heut den 20ten Oktober wieder ufs schloß bey die folter führen lassen, weil Friedrich Scheffer von Breitscheit sie bezichtiget, daß sie ihm im Dirgarten, da sie 2 wiesen beyeinander haben, zu Johannesdag nachfolgenden gestalt in die Augen geblasen, welches also zugangen: er hab ein wiesen bey ihr liegen, da hab sie hinauf und er hinab das heuw gewent. Als sie nun gegen ihn kommen, hab sie sich ihm under sein gesicht niedergebückt und ohm vor oder Nachgehende Wort oder Werk ihm ins gesicht gehauchet und gesagt (wie andere Leut, die bey ihm gewesen, von der Zauberei geredt) zu ihm, Friedrichen, gesagt: die schelmen sollten die zehn gebot können, wer nit, so sollten sie das vaterunser ja können; sobalt sie solches gesagt, wäre sie strack von ihm gegangen und wär uf einen sonabent gewest. Dieselbe folgende nacht hätte ihm sein hals haben angefangen sehr wehe zu thun und wäre ihm danach ins gesicht gefalen, daß ihm das ein Aug vergangen und das ander auch trübe wär und hätt noch große schmertzen.
Wie ich sie nun dies gefraget, hat sie es gantz geleuchnet, weil ich nun gedacht, daß sie noch viel sachen hinder ihr, hab ich sie zum (Folter) stuhl geführt, daruff ich sie durch den Meister (Scharfrichter) setzen lassen, und als er ihr den Halskragen umbgemacht und noch nit uf den Knobeln gesessen, hat sie noch volgende posten ohne pfein (Pein) bekandt. (Sie will nun mit Kolben Mergen einen Gaul und ein Jährlingsfullen umbgebracht haben, der Teufel habe ihnen bei den Buchelchen ufm Tanz gesat, wenn sie es nicht täten, wollte er sie also geschlagen, daß sie sterben sollten u.s.w. Sie allein will umgebracht haben: Hans Kolben ein Pferd, Johanns Conradt ein Mastrind, ihr selbst eine Kuh, Pitz Johann 2 Schweine u.s.w. Wahr, sie (habe) vor 16 Jahren ihr ein Mädchen von 7 Jahren umbracht, so Marey geheißen, dem sie gifft in einer dongen (Dung) ingeben. Vor 9 Jahren hätte sie ihrem Kind Adamgen Gift in einem Brod eingegeben, daß es den Morgen tot gewesen (ihr sohn solches wahr bekannt) Friedrich Weyeln ein Bubgen umbracht. Vor ungefehr 8 Jahren Jochmann ein Mädchen Nachfolgender gestalt umbracht: da sey ihr der deuffel begegnet als sie in gorden obig Johanns Haus erlen gehen und gesagt: gehe in Jochens Haus und werf das Kind ins Feuer. Daruff sie ins Haus gangen, da das Melchen Elschen bey dem Feuer gesessen, das Kind gegen das Feuer im girn hängen gehabt und hab geschlofen; daruff sie das Kind ins Feuer gestoßen, daß es über ein Zeit gernach gestorben. Wahr, Kochgen Kutzen einen Buben umbracht, dem sie es in einem Dong eingegeben; der Bub sey ungefähr 8 Jahr alt gewest und ein sehr behänder bub, der ander Leut schof sehr wohl ge… (?)
Ufm barstein bey heistermerk bey dem Kreutz da sey sei vor 10 Jahren ufm erste dantz gewest und gesch…
Ufm 2ten Dantz ufm hiehalter gewesen, alde sie gesehen
Den dritte dantz hab sie bey den Buchelgen gehalten.
Wahr, weil sie von gott abgefallen und alle vorerzählte Taten begangen, sie vorm Jahr in ihrem Hauß ihre Händ zusammengewunden und geschreie; Dorzu ist kommen Adams Anna und gesagt: werumb schreit ihr also, sie gesagt, ich kann mein groß hertzeleid nit alle geklagen.

Dilgen Schmit wurde am 30. Oktober 1629 in Herborn enthauptet.

Examen gegen Schäfer Weigels Anna zu Breidtscheidt.

Weiels Anna dhut ihr Bekantnus in gegenwart ihres Pfarrers den 2. (?) Oktober 1629.
Wahr, als sie das letzte Kind zur Welt tot kriegt vor 20 Jaren und ihr zufor ein feiner bub gestorben, sey sie sehr bekümmert gewest, weil sie noch vorderhant 2 Kinder gehabt, so alle tot zur Welt kommen. Solches der böse feind wahrgenommen; als ihr man mit einem Wagen holtz zu herborn gewesen, und sie noch im Kindbett gewest und uf (über) 4 Wochen das Kind begraben, da wär er in die stube kommen und gesagt: was ist dir, du seist ja traurig? Doruf sie gesagt, ja es geht mir also, ich behalte ja kein Kind. Er gesagt: ich will dir wol zu andern Kindern helfen, die solen dir bleiben, wann du mir zusagst und folgen wolt. Daruff sie ihm die hant gegeben und ihm zu und gott abgesagt und ihm zugesagt zu folgen; (Daruff (er) sie uf die Erd gelegt und schant mit ihr gedrieben, und sey sein unzucht nit menschlich sondern gantz kalt gewesen). Und sey daruff von ihr zur stuben hinausgegangen. Über 6 wochen und langer sey der Teufel zu ihr in ihr scheuer und haus kommen, wüst es nit eigentlich, und zu ihr gesagt, ob sie auch Sandhafftig noch bleiben wolt, ach ich denke ich muß wol standhafftig bleiben. Daruff alsobalt schant mit ihr gedrieben und dornach von ihr geroren, als wann ein großer wint ginge.
Wahr in Klesen Zwiebelgarden er zum dritten mal zu ihr kommen und gesagt, wie geht dirs, sie gesagt, das weiß gott wol, daruff er ihr gedroht zu schießen (?) und in einem wint von ihr gefahren.
Wahr, über lange Zeit sie gerst in breitstruth geschnitten, da sey er auch zu ihr kommen.
Wahr, der gaul, den die Schmittin mit hir helffen in ihrem stall den gifft in die Kribe legen, der gaul sey nit gestorben sondern gedorrt.
Sagt, itge im sommer nach Johannesdag wär der deuffel, ihr Hans zu ihr kommen uf der bitz in garden und schant mit ihr gedrieben.
Ihr ein Kalb umbracht; item ein schwartz blessigt fullen: hat ihn schwartzen gifft geben u.s.w. (Dann fogen Angaben über die Tänze und wen sie da gesehen)

Mitten in dem Wust von Aberglauben, Herzenshärtigkeit und Grausamkeit gegen die armen Opfer ihrer eigenen Einbildungen berührt es angenehm, auch eine echt menschliche Seite erklingen zu hören. Einen namens Georg (Der Name Georg ist unleserlich geschrieben, wie überhaupt das ganze Schriftstück, besonders der Schluß sehr schwer zu lesen ist) reicht 4 Tage vor der Hinrichtung ein Gesuch an den Schultheißen zu Herborn zugunsten der Anna Weigel. Es heißt da: Meinen gruß und dienst zu vor sonderlich groß´günstiger Her Schultheiß; Ich hab voerstanden, daß Dönges schmit hausfrau und andere arme sünder sollen gerichtet werden, gott wolle ihren armen seelen gnädig sein: so bitt ich zum höchsten und fleißigsten, daß ja das holz, wie etliche ausgesprenget haben, nicht zu Breidtscheit möge bey ihren traurigen hausgenossen und Kindern abgeholt werden. Da es ja sein solle: sollen und wollen sie das holz theuer genug bezahlen, anlangend meine Base Anna und liebe Gevattersche, so gefünglich, wie ich vernommen, ingezogen: wenn sie dann vom bösen feind verführt wurde, so bitt ich umb gottes willen, wollet sie (ermahnen), daß sie gott die Ehre und reu und leid über ihren Abfall haben mögen, und mit dem schwert vom Leben zum Tode mögen bracht werden und begraben möge werden. Diese Todesart, Enthauptung und Begräbnis, galt als die am wenigsten schimpfliche; andere wurden enthauptet und dann verbrannt; die größte Schande hinterließ das Verbrennen bei lebendigem Leibe.
Wer reumütig, ohne daß Foltern gestand, wurde „nur“ enthauptet und dann begraben. U.s.w.

Euer Henrich Georg,

Die Adresse lautete: Dem Ehrenhafften und wohlfrommen hern Conradt Capsen, schultheißen zu herborn, meinem großgünstigen Hern und freundt.

Herborn.

Anna Weigel wurde am 30. Oktober 1629 enthauptet.

Jochem Mergen von Breitscheid gutwillige Bekannte us wegen der Zauberey. Okt. 1629.

Sagt erstlich wahr, daß der böse feindt Zu ihr kommen wäre in ihrem Clössen Garten alß Sie gegraben, in eines feinen mans gestalt mit Schwartzen Kleidern, sie gefragt, warumb sie traurig wäre, sie ihm geantwortete und gesagt, sie und ihr man wären streidig über ihren Stiefsohn, darum der man zu ihr gesagt, Sie Sollte nicht bekümmert sein, sie Sollte ihm folgen, so wollte er ihr helfen, daß sie und ihr man einig würden, daruff sie ihm verheissen, zu folgen und ihm die handt gegeben (und mit ihm gebühlet). (Es sei) wahr, daß er ihr 10 Gulden zum vierd pfennig gegeben, anpuschen alß wäre es sehr gut gelt, (es) wards aber zu pferdsdreck geworden.
(Wahr, daß er daruf alsobalt mit ihr gebuhlet und wäre unmenschlich, unnatührlich kalt gewesen.)
Wahr, daß er seinen nahmen damals ihr offenbahret und sich Guioff genant.
Wahr, daß der teuffell alsobalt zu ihr gesat, sie müsste nun thun alles, was er sie heisse, ihr auch alsobalt befohlen, ihr selbsten ein rindt umbzubrinen, mit weißer materie, hätte es aber nicht gethan sondern Frenjers Hannessen eine blüen achte Kuh, so voone an dem Endt gestanden, mit schwartzen gifft umbgebracht.
Wahr, daß ihr Buhle wieder zu ihr kommen, keine ruhe lassen wollen, sie sollte ihr selbst etwas thöden, daruf sie ihr ein Sau umbracht.
Wahr, daß über ein Jahr der teuffell wieder zu ihr kommen und befohlen, ihr eine Kuh umbzupringen, hätte es aber auch nicht gethan, sondern Claßen henrichen einen Winterling umbgebracht.
Wahr, daß er ihr wieder befohlen, ihr selbst ein rindt umbzupringen, welches sie auch nicht gethan, sondern Cora Weygeln ein Kalb uf der weide in der Schlunkaut mit gifft, welches sie in gras ingewickelt dem Kalb eingegeben, daß es gestorben.
Wahr, daß der teuffel wieder zu ihr kommen, ihr gedrohet, so jämmerlich zu zerschlagen oder (sie) sollte ihr ein Kindt umbringen, hätte es aber gantz und zumahl nicht gethan.
Wahr, daß sie aber das gifft genommen und Klein henn Thöngessen ein Sau umbgebraucht, hätte das gifft uf ein Mohn gethan, daß sie es dem schwein ingebracht.
Wahr, daß der teuffell wieder zu ihr kommen einen Herbst unter die Bäume, da sie Laub gerechet zu ihr gesagt, du musst mit mihr uf den tantz, daruf er sie uf dem Rücken geschmieret, und seie alsobalt mit einander dahin gefahren.
Wahr, daß sie da mit ihrem teuffell Huiuff getantzet und gesprungen und gebühlet.
Wahr, daß er ihr befohlen, sie sollte Johann Wellern ein Kindt mit gifft umbringen, welches sie auch gethan, hätte ihm das gifft in einer butterschnitten in ihren eigen haus, das Kindt wäre 3 tag hernacher gestorben. (bejahet es, die gemein bezeuget, daß dieses wahr sey)
Wahr, daß sie ihr selbst eine rode Kuh umbracht mit gifft, das ihr der teuffell uf dem Rabenscheider weg gegeben habe.
Wahr, daß sie ihr wieder aus Trieb ihres Huiuffs ein Schwartz Ochsenkalb selbst umbracht.
Wahr, daß sie uf Befehl her teuffels Schern Theißen Eidamen Josten vor 3 Jahren in den setzlingsgärten ein Kindt, so Johangen geheißen und 2 Jahr alt, umbgebracht mit Schwarzem gifft, so sie dem Kindt in ein brei gethan, so in eienr pfan gestanden. (bejahet es tüchtig)
Wahr, daß ihr teuffell Huiuff zu ihr kommen in ihr eigene scheuer, ihr befohlen, Eberts Ennersen ein pferd umbzupringen, mit Schwartem gifft, wäre gewesen gleich Rubsamen, welches sie in die Krippe vor das pferdt geworffen, davon es dan alsobalt gestorben; hätte auch damals in der scheuer mit ihr gebuhlet.
Wahr, daß sie dem burger (Reiff) eine Kuh umbgebracht, so rodt gewesen und hätte sie das gifft in die tränck vor die Kuh geworffen.
Wahr, daß sie Scheren Theißen eine schwartze Kuh umbracht und hätte ihr der teuffell das gifft in dem thiergarten in der wiesen gegeben.
Wahr, daß sie folgende persohnen uf den thäntzen, so der teuffell mit ihnen gehalten, gesehen haben, wie folge:
Elagen des Alten Johanns fraw, hätte sie bei dem Büchelchen gesehen
Weigels Anna auch daselbst
Schörn Theißen frawen auch daselbst
Lehnen Hoff, Henrichs Hausfrawen auch daselbst
Schmits thilgen auch daselbst
Rabenscheit. Die Möllersche. Die Zöllersche.
Hingerichtet den 30ten Oktober 1629, da sie enthauptet und zur Erd bestattet worden, weil sie ohne Tortur gestanden.
„Du sollst keine Zauberin leben lassen.“ Kaps.
Die „Ortschronik von Breitscheid enthält erläuternde Bemerkungen im Anschlusse an die Hexenprotokolle. (S. 381-384)

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übersetzt von Kornelia Pelz

 

 

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