Heimatbuch-17

Von Reinhold Kuhlmann

  • „Menschenleben ist kein Garten,
  • den ein Schutzgeheg umspannt;
  • Menschenleben ist Kampfesboden,
  • sturmbeherrschtes, blaches Land.“

(Philippi)

Der Verfasser dieser Abhandlung sieht beide gern unter dem Bilde der zwei Königskinder, von denen es im Liede heißt: „Die hatten einander so lieb; sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief.“ Jedes ein Königskind in seiner Art! Sie liebten sich auch, aber sie lebten doch in zwei verschiedenen Welten, die sich nicht genügend ineinander einfühlen konnten. Auf der einen Seite Philippi, das Wiesbadener Kind mit der heiteren Lebensauffassung des Rheinländers und einer besonderen humorvollen, ja schellhaften Ader, der freigesinnte Pfarrer und fortschrittsgläubige Mensch, der in vielen seiner Zeit weit voraus war. Auf der anderen Seite das entlegene Westerwalddorf mit seiner ernsten, der Alten beharrenden Art, das seiner Zeit ebenso weit nachhinkte, unberührt von einer freieren Religionsauffassung am Glauben der Väter festhallend. – Am ehesten war noch bei Philippi Verständnis für die Gegenseite zu erwarten und auch vorhanden. Ein waschechter Großstädter war er ja nicht; er fühlte von seinem Großvater her, der Bauer im Buchfinkenlande gewesen war, noch Bauernblut in seinen Adern wäre. Wiesbaden war auch in seiner Kinderzeit sozusagen noch ein Landstädtchen und nahe der elterlichen Wohnung spielte sich noch bäuerliches Leben ab. So kam Philippi in gewissem Sinne doch in eine ihm verwandte Welt hier oben. Er empfand dies auch bei seinem feierlichen Aufzuge hier, als er inmitten der frohbewegten Dorfleute stand: „Was war das, Mathias Hirsekorn“, so sagte er sich, „was machte dir warm unter der Weste und machte dich froh und beschämt zugleich? – die Heimat!“

Nun fand der junge Pfarrer aber kein einheitliches Arbeitsfeld in Breitscheid und den Tochtergemeinden Medenbach und Rabenscheid vor. Neben der Kirche bestanden „Versammlungen“ der Gemeinschaftschristen im Kirchspiel. Nach etwa zwei Jahren hielt auch die Großindustrie mit ihren üblen Begleierscheinungen (Zustrom ausländischer Arbeiter usw.) hier ihren Einzug. „Deswegen sollt aber niemand den Heidluger Pfarrer bedauern, weil der sich wehren muß.“ Philippi war sich von Anfang an der Schwierigkeiten des hiesigen Pfarramtes Bewusst, wie aus seiner ersten Eintragung in die Kirchenchronik hervorgeht, und er nahm sich vor, „vorsichtiglich“ zu wandeln. Auch auf Seiten der Gemeinde war der gute Wille vorhanden, mit den jungen Pfarrersleuten gut auszukommen. So war das Verhältnis zwischen Ihnen in den ersten Jahren im großen und ganzen doch ein freundliches. Auch die freie religiöse Einstellung Philippis erregte im allgemeinen keinen Anstoß. Nur ein kleiner Teil der Gemeinde stand diesem Pfarrer von Anfang an kritisch gegenüber, und es bedurfte nur eines äußeren Anlasses, um dies auch grell in Erscheinung treten zu lassen.

Was ging nun inzwischen Philippi selbst vor sich? Er sah sich in eine ganz eigene Welt geteilt, die er im Grunde liebte und kennenzulernen suchte. Das gewaltige Naturerleben in der Gebirgswelt zog ihn ganz in seinen Bann, er hatte aber auch „ocht auf die Gassen“, und der für ihn so eigenartige Menschenschlag interessierte ihn aufs lebhafteste. So zurückhaltend und verschlossen das Landvolk auch sonst Fremden gegenüber ist, so brachte der Beruf Philippis ihn doch in so enge Beziehung mit ihm, daß es ihm gelang, weitgehend mit der bäuerlichen Denk- und Gefühlswelt bekannt zu werden. Dabei entdeckte er auch den großen Abstand, der zwischen ihm und seinen Leuten in weltanschaulicher Beziehung bestand. Von offenen Außeinandersetzungen mit ihnen darüber war nichts zu erwarten, er hätte es denn auf die Gefahr hin getan, bei ihnen etwas zu zerstören, was doch von Wert für sie war. So litt er unter den Verdrängungen, die das „hinten-im-Sad“-Behallen, das ihm sein Dekan anempfohlen hatte, für ihn zur Foge haben mußte. Als nun die Natureinsamkeit den Dichter in ihm geweckt hatte, da glaubte er im Reiche der Kunst frei zu sein. So entstanden in dem stillen Pfarrhaus Gedichte und Erzählungen über Volk und Scholle, Wald und Heide, und es wurde dem Pfarrer leichter dabei und tat ihm wohl, „wie einer sattgetrunkenen Wolke über Land, die sich ausgießt in stürzenden Wassern, weil’s ihre Stunde ist und weil sie eine Wolke ist“.

Die Art und Weise nun, wie der Dichter sich befreite von allem, was hier einen Pfarrer bedrücken konnte, mußte zum mindesten Befremden erregen. Es war die Tragik in Philippis Leben, die schicksalhafte Verkettung von Umständen, die Leid bringen müssen, daß er einen Beruf hatte, der die freie Entfaltung seiner dichterischen Anlagen nicht vertrug. Weil er Pfarrer war, war der Künstler in ihm nicht frei. Die Rücksicht auf das Amt gebot, das Dichterrößlein ein wenig im Zaume zu halten. Aber Philippi ließ es sich munter tummeln, unbekümmert darum, ob es bei seinen übermütigen Seitensprüngen nicht wieder manches zertrat, was er als Pfarrer anbaute und pflegte. Kein Mensch nimmt es gleichmütig hin, vor der breiteren Oeffentlichkeit an den Praner gestellt zu werden, und auch das Dorf als Ganzes hat eine Empfindlichkeit wie jedes Einzelwesen, die erkannt und beachtet sein will. Ist es wirklich mit der ganzen Umgebung in der Entwicklung so zurückgeblieben, was kann es dafür? Wozu seine Blößen vor aller Welt ausweiten, daß sie nun „dauße rim dicke, brare Läch“ über es tun? Bei solcher Art ihres Dichterpfarrers zerbrach etwas in seinen andächtigen Kirchenbesuchern, in deren Augen der Pfarrer doch „ein Besonderer war, der in der Nähe Gottes atmet“. Den Chorrock tragen, aber ab und zu auch einmal die Schellenkappe aufsetzen, das „amerte“ (vereinbarte) sich nicht.

Abgesehen von dem ersten schriftstellerischen Versuch Philippis, dem Büchlein „Einfache Geschichten“, das nur die beiden Erzählungen „Der Pechphilippi“ und „Rosmarin“ enthielt, erschien im Herbst 1902 sein erstes Buch „Hasselbach und Wildendorn“. „Hasselbach“ war der Deckname für Breitscheid und „Wildendorn“ für Rabenscheid. Mit der ersten Erzählung dieses Buches, dem „Lohnprediger“, hat sich Philippi nicht aufs beste eingeführt. Die einführende schöne Naturbetrachtung nimmt wohl gleich für ihn ein, aber nicht die Handlung und Erzählung. Und daß das Aergerliche darin meist erdichtet war, mußte den peinlichen Eindruck bei den Kreisen, die hier gezeichnet worden waren, noch verstärken. Nur eins lag als Wahrheit über dem Ganzen: es ist kein großer Unterschied unter den Menschen, sie alle stehen mit beiden Füßen auf der Erde und sind in gleicher Weise dem Irdischen verhaftet. Aber die Wahrheit lassen sich bekanntlich die Menschen auch nicht gerne sagen. – Nach den Winterfeiertagen wurde das Buch Philippis erst bekannt im Dorf und ging nun von Hand zu Hand. Einmal aufmerksam darauf geworden, daß der Pfarrer Leute aus ihrer Mitte in sein Buch gebracht hatte, suchten die hiesigen Leser nun mit Eifer nach solchen Stellen, wie Kinder nach den Rosinen im Kuchen und kamen darüber nicht zu einem ruhigen Genuß des Buches und zu einer rechten Würdigung der Gesamtarbeit des Dichters. Als Pfarrer hatte Philippi auch das Bedürfnis, durch seine Schriften nicht nur in schöngeistiger Hinsicht veredelnd auf seine Leser einzuwirken, sondern auch in sittlicher. Und er hat ihnen auch manches zu sagen und greift ihnen gelegentlich auch herzhaft ans Gewissen, wie z.B. im „Eierschuster“. Aber diese Bestrebungen mußten ihr Ziel verfehlen, wenn das Buch nicht recht aufgenommen und als Ganzes abgelehnt wurde.

„Hasselbach und Wildendorn“ legte sich trennend zwischen Philippi und seine Gemeinde. Im Hause des „Hinkelsgriffers“, einen guten Steinwurf weit vom Pfarrhaus entfernt, kehrte großes Leid ein, und hinfort blieb der gewohnte Platz des Mannes in der Kirche leer. In Rabenscheid machte der „bise Bou“, der auch „wie frischer Käse vor der Sonne aufs Brett gesetzt“ worden war, sich auf seine Weise Luft. Doch wir wollen hier Erinnerungen an Wunden, die vernarbt sind, nicht weiter auffrischen. Der Dichter hatte eine solche Aufnahme seine Buches nicht erwartet und litt darum unter der vermeintlichen Verkennung. Da erhielt er von Th. Z. in Rabenscheid einen tröstlichen Brief. In seiner Antwort darauf vom 9. 2. 1903 läßt uns Philippi einen Blick tun in sein von „Kummer und Trübsal“ beschwertes Gemüt. Er spricht da von der „bittersten Erfahrung“ seines Lebens, die er in den letzen Wochen gemacht habe. „Ich bin in dieser Woche unter meiner Gemeinde gewesen wie ein Hirte, den seine Herde aburteilt und verdammt, ohne ihn zu hören . Doch nun habe ich’s unter meine Füße gerungen.“ – In dem großen „Leid der Fremdheit wider Willen“ erkannten beide Teile erst recht, was sie sich einander bedeuteten. Haß und Liebe sind ja polare Gegensätze, gehören wesenhaft zusammen. Wir sehen, Philippi wurde zuerst wieder Herr der Lage, er war ja immer ein Starker. Er sah ein, daß die Leute hier ihren dichtenden Pfarrer missverstehen mußten, weil er dem Ideal Abbruch tat, dem vollkommenen Bild, das sie von einem Seelenhirten in sich trugen. Als wir beide damals in den Osterferien auf einem Gang zum Wildweiberhäuschen auf die Wirkung seines Buches hier oben zu sprechen kamen, äußerte er sich dazu: „Bei vielen Leuten hier ist der Pfarrer ein halber Herrgott, und wenn sie dann menschliche Seiten an ihm gewahren, werden sie irre an ihm.“ Das Gefühl der Schuld, wenn dieses Wort überhaupt hier angebracht ist, durfte Philippi bei sich beschwichtigen durch den Gedanken, daß er wohl einzelnen seiner Leute hier durch die Freiheiten, die er sich ihnen gegenüber erlaubt hatte, wehe getan habe, daß er damit aber Unzählige eines weiten Leserkreises angeregt und erheitert habe und sie so für Stunden der bedrückenden Enge des Alltags entrückt habe. Hatte er doch, wie er in dem erwähnten Briefe an Z. angibt, „aus aller Welt Zuschriften erhalten voll Dank und Anerkennung“ für sein Buch. – Auch die Kirchengetreuen fanden allmählich wieder zu einer ruhigeren Beurteilung ihres Pfarrers zurück. „Das Unbekümmertsein“ lag ihm nun einmal im Blute. Man hatte ihn auch zu ernst genommen. Er schonte sich ja selbst und seine Familei nicht, wenn ihn der Schall anwandelte. Sie wussten auch, was sie sonst an ihm hatten. Als ausgezeichneter Kanzelredner und starke Persönlichkeit zog er immer wieder in seinen Bann. – Hätten seine Leute Philippi auch besser gekannt, so wären sie nicht in dem Maße irre an ihm geworden, wie es damals in der kritischen Zeit der Fall war. Ohne Zweifel waren in Philippis Glaubensleben Spannungen vorhanden, ja eine gewisse Zwiespältigkeit in seinem ganzen Wesen. „Ich wähne, daß ich eine Doppelnatur bin. Ich habe Not mit meiner uneinigen Zweiheit“, so gesteht er selbst freimütig in einem Schriftchen an seine Wiesbadener Konfirmanden. Der „Glaube“, soweit er ein Fürwahrhalten überlieferter Glaubenslehren bedeutet, blieb ihm stark angefochten, und er konnte mit einer Art Leichtfertigkeit Dinge berühren und abtun, die anderen heilig sind. Daneben bestand aber ein anderer Philippi, einer, dessen persönliches Leben sich entzündet hatte an der „warmherzigen Frömmigkeit“ des Professors Herrmann in Marburg, einer mit einer tiefinnerlichen Art, den größten religiösen Fragen nachzuspüren. Philippi zählte auch zu den bedeutendsten religiösen Christen seiner Zeit. Wer aber solchen tiefempfundenen Lieder dichten kann, dem müssen doch die Gefühle, denen er darin Ausdruck verleiht, selbst zum Erlebnis geworden sein. Dieser anderer Philippi ist der Westerwaldgemeinde nicht genügend bekanntgeworden, soweit er sich in dem Schrifttum des Dichters offenbart. Daß ihr Pfarrer aber praktisches Christentum übte und stets für die bittende Not eine offene Hand hatte, durfte sie doch erfahren. – Dies mußte hier einmal ausgesprochen werden, wo der Versuch unternommen wird, Philippi sowohl, als auch seinen Westerwäldern – Getreuen und Ungetreuen – gerecht zu werden.

In seiner Bedeutung für die Volkskunde des Westerwaldes darf man Philippi unmittelbar nach Riehl einreihen. Es ist erstaunlich, wie viel Kleinarbeit er hier geleistet hat. Kein Vorgang von Bedeutung im dörflichen Leben, der nicht in seinen Erzählungen dichterisch geschildert worden ist. Bei seiner Lust zum Fabulieren und in dem Bestreben, spannend zu erzählen, hat jedoch der Künstler, der ohnehin die wirkliche Welt nicht in photographischer Genauigkeit darstellt, vieles in der Kennzeichnung der Wesensart der Bewohner ins Uebernatürliche gesteigert und manches hinzuphantasiert, und so ist doch für die Leser draußen, die Wahrheit und Dichtung hier nicht zu scheiden wissen, ein verzerrtes Bild von unserer Heimat entstanden. Zu welch‘ merkwürdiger Charakterisierung der hiesigen Bevölkerung kommt z.B. Professor Knebels, Heidelberg, in seinem Schriftchen „Fritz Philippi als religiöser Dichter“ lediglich auf Grund der Westerwälder Erzählungen Philippis! Nur ein Satz daraus ist hier niedriger gehängt: „Ihr Dorf betrachten sie als den Mittelpunkt der Welt und suchen den Weg zum lieben Gott geradeaus in der Verlängerung ihres Rauchfanges.“ Wo gab es um die letzte Jahrhundertwende noch eine so weltvergessene Ecke mit solchem absonderlichen Völklein im lieben deutschen Vaterland?!

Ein anderer Pfarrer hätte wohl bald noch der bewegten Zeit des Frühjahrs 1903 hier den Staub von den Füßen geschüttelt. Nicht so Philippi! Er lief dem Leben nicht aus der Schule, sondern ließ sich die unliebsamen Erfahrungen zur Lehre dienen. „Ich nehme mich nicht genug zusammen, so bekennt er später in seinem zweiten Hirsekornbüchlein. Diese Schwäche des Charakters hat er nie ganz überwunden, und sie hat ihm auch in seinem späteren Dichtungen Widrigkeiten verursacht. Man erkennt aber in dem nun entstehenden neuen Buche seiner Westerwälder Bauerngeschichten, daß betitelt ist „Unter den langen Dächern“, daß der Dichter bemüht gewesen ist die Klippen zu umschiffen, an denen er im ersten gescheitert war. Mit welch innig-schöner Erzählung wird dies zweite Buch mit „Heidekreuz“ eröffnet! „Ich will von einer großen Tat schreiben. Sie haben es nötig, die Menschen“ Auch „Das Heidekreuz“ ist ganz erdichtet. Aber hier will Philippi etwas Vorbildliches dem Leser vor Augen führen, ihn damit anspornen, sein Leben hinauf zu steigern. Selbst „hülfreich und gut“ zu werden. Das Heidekreuz auf der Hub soll das Andenken an die opferfreudige Tat der Pfarrerstochter erhalten. „Es fühlt sich warm an am Ostermorgen Anna Barbara!“

Als im November des Jahres 1904 Philippi nun doch den Westerwald verließ, da hatte der Zufall mitgewirkt. Die Stelle in Freiendiez, wo er Vilar gewesen war, war frei geworden, und die Gemeinde hatte ihn einstimmig zum Pfarrer gewählt. Den Entschluß zu gehen, so schrieb er später im „Hirsekorn“, „sollte noch blutsauer werden, das war die Absicht der Westerwälder Heimat. Die Ahnung beschlich mich, daß ich nirgendwo wiederfinde, was ich hier hatte.“ – In der letzten Eintragung in die Kirchenchronik gibt er einer gewissen Verstimmung Ausdruck, Schatten umstanden ihn. Aber sie wichen bald der Erkenntnis, daß ein dunkler Hintergrund zu einem farbenfrohen Bild gehört. Und später war Philippi nur noch ein Ja-Sager in Erinnerung daran, was ihm der Westerwald bedeutet hatte. „Ich wurde als gewachsener Baum ausgegraben und ließ Wurzeln im Land. Der Westerwald hat mich zum Dichter gemacht. Er wurde meine geistige Heimat, die mir alles aus einer Hand gab, vor allem das Gegenüber mit der Unendlichkeit.“ – Seiner Verbundenheit mit dem Westerwald hat der Dichter oft warm und lebendig Ausdruck gegeben, wie auch seine Gemahlin. Sie schrieb uns als Witwe: „Mein Mann hat Land und Menschen da oben so geliebt, wie nachher keine andern mehr.“ Wie kam es, daß der Westerwald den Preis errang vor dem unteren Daheim und der Gegend um Wiesbaden, die doch zu den reizendsten Landschaften unseres Vaterlandes gehören? Philippi hatte sich der Freiheit verschrieben auf allen Gebieten. Hier oben konnte er sie haben auf den Bergen wohnt die Freiheit. „Frei streicht der Wind um Nase und Hut.“ Besonders hatte es ihm die hohe Heide angetan, die sich schrankenlos vor der Unendlichkeit hindehnte. „Und die Menschen unserer Heide, die nahe bei den Wolken und Nahe bei der Sonne wohnen?“ „Ein schuldenfreier Bauer ist der freieste Bauer, er kann die Kappe sitzen lassen vorm Herrgott.“ Hier war des Dichters Herz, bei dem Landmann, dem erdennahen, einfachen und doch so „reichen, königlichen Mann“.

Nach einjährigem Getrenntsein von uns drängte es Philippi zu einer „Reise ins Heimwehland“. Wer Heimweh nach uns hatte, ist einmal unser gewesen. In der Skizze „Als ich meinen Schatten nachging“, die den besseren Philippi in seiner gemütvollen tiefgründigen Art zeigt, hat er sie nach seiner Rückkehr ins Lahntal beschrieben. „Ich habe die reine Luft der Bergesheide geatmet, mir ist die Liebe begegnet wie Sternenlicht.“ – Nach dem Weltkrieg verlebte Philippi von seiner Wiesbadener Stelle aus einen vierwöchigen Urlaub hier. Bei überfüllter Kirche predigte er auch wieder einmal von seiner alten Kanzel aus. Gern saß er am einfachen Tisch des Arbeiters oder Bauersmanns. So ist er der Volksschicht, der er entstammte, treu geblieben. Beim Abschied von unsern Höhen schmückte ein Bündel Heidekraut seinen Rucksack.

Zwanzig Jahre nach Philippis Amtszeit auf dem Westerwald erschien sein Büchlein „Vom Pfarrer Mathias Hirsekorn und seinen Leuten“. Es soll die „wahrhaftige Chronika“ über seine Westerwälder Zeit sein, ists aber doch nicht ganz, denn einem „geistlichen Zappelphilipp“ wie ihm, fiel es schwer, `s Foißche beim Mol ze halle“. Wie es aber auch mit Wahrheit und Dichtung darin bestellt sein mag, es ist eins der besten Werke Philippis und zeigt ihn ganz in seiner humorvollen grundehrlichen Art. „Hasselbach“ ist darin Schönbach und „Wildendorn“ Breitscheid. Das Büchlein ist eine Idylle des Westerwaldes geworden, ja stellenweise spricht es uns wie ein Lied an. Es singt von der stillen Beschaulichkeit ländlichen Friedens hier oben, sagt aber auch den von Sturm und Kampf, in der Natur sowohl, wie auch im Leben der Menschen hier, und es zeugt von der Tragik, in die des Dichters Leben verflochten war. Jetzt, im reiferen Lebensalter, ist er ganz ein Verstehender geworden und sieht seine Westerwälder Zeit in verklärtem Lichte. Versöhnt mit ihr beschließt er sein Schrifttum über sie wie folgt: „Die Wildendorner sind wie die Eichenstrünke, die nicht leicht Feuer fangen, aber die Glut halten. Ich bin doch nicht vergeblich im Hochland gewesen. Ich habe dort sieben Jahre gedient um meine Menschwerdung, und ich habe viel zu danken.“

Auch wir haben Philippi viel zu danken. Mag er mit seinem Talent hier und da auch Possen getrieben haben, es wäre töricht von uns, wenn wir darüber außer acht lassen wollten, wie reich es uns sonst beschenkt hat. Wir dürfen das beglückende Bewußtsein haben, daß unsere Heimat einmal mit den Augen eines wahren Dichters geschaut worden ist, eines begnadeten Menschen, der feiner organisiert ist als wir, und der das sieht und empfindet, was an uns anderen als Sehnsucht ahnungsvoll verborgen ruht. Er hat uns vor allem den Sinn erschlossen für die Schönheiten des Fleckchens Erde, das uns am teuersten sein soll, und er hat dem, was ihm offenbart worden ist, in einer künstlerischen, überaus bilderreichen Sprache Ausdruck verliehen.
Fritz Philippi darf nicht vergessen werden; „He wor der Schlechtst noch net!“

Dennoch!

  • Du knorriger Baum am felsigen Hang!
  • Lang blieb ich vor dir stehn.
  • Ich hab‘ an dir in schwerer Stund‘
  • Mir Lebensmut gesehn.
  • Mit flammernder Faust und sehnigem Arm
  • Hast du dich festgezwängt.
  • Der steile Hang, der starrende Fels,
  • Sie haben dich verdrängt.
  • Es kamen die Wasser und wuschen fort
  • Die Krume, dein spärlich Brot.
  • Du zagtest nicht. Und der Fels zerbarst
  • Im Kampfe auf Leben und Tod.
  • Nun rauscht dein Wipfel, du knorriger Baum,
  • Und sprichst: sei fest, halt aus!
  • Ich habe trotz Fels und Wasser und Hang
  • Mir doch gebaut mein Haus!
  • (von Fritz Philippi)

Die Streitigkeiten um die Aspenstrut

Jahrhundertelang haben Irrungen und Streitigkeiten zwischen den Gemeinden Breitscheid, Gusternhain, Erdbach und Rabenscheid über Weidungsrechte, Holznutzungen u.s.w. in den Grenzgebieten stattgefunden, besonders in der Aspenstrut. Wo dieselbe lag, ist mir nicht genau bekannt, der Name Aspenstrut ist in den Dörfern heute unbekannt. Nach einer Karte in den Prozessakten von 1662 war die eigentliche Aspenstrut ein Köppel auf der Höhe zwischen Breitscheid und Gusternhain, aber der Name übertrug sich auf das ganze Gelände zwischen der Rabenscheider und Schönbacher Gemarkung. – In der Gemarkung Schönbach gibt es noch ein „Aspenstrut“. Um die Aspenstrut ist viel Tinte verspritzt worden. Allein aus den Jahren 1499 bis 1536 existiert ein Aktenband von 189 Blättern über die Aspenstrut. (Archiv VII A.D.A. B 661)
Der erste mir vorliegende Bericht des Rentmeisters Johannes Heckmann von Dillenburg, an den Dillenburger Grafen Johann der V., September 1499, umfasst drei volle Aktenseiten. Im Auszug gebe ich das folgende daraus wieder. (Die alte Sprache ist nicht gut wie getreu wiederzugeben)
„… Euer gnaden foegen (fügen) wie Zu wißen wie … das uff den nesten Dinstag nach Euer gnaden abeschieden (Abreise) die von gonsternhain mit geweren vnd gewaltiger hant die befriedete weyde zu mehen vnderstanden, das haben die von Breitscheit dem schulteißen zu Herborn geilagt, der ist Ilingen (eilends) mit etlichen Irgents vngeidlich vmb y starck (d.h. der ist eiligst mit etlichen annähernd ungefähr 150 stark) (150 wurde si geschrieben; jede Abstrich = 100, der 2. Abstrich ist in der Hälfte durchschritten, also 50. der deutlicher: die beiden Striche bedeuten 1 2/2. (da die 2te in der Hälfte durchgestrichen ist; das e darüber = … (hundert) also 1 ½ hundert = 150. dahien gezoegen, vmb nur die Nuringe (Neuerung) gütlich zu bitden,vnd wie die von gonsternhain vnd amptsverwanten von driedorff das vornommen, haben sie Ihres mehens vffgehoert, sint hinder sich getreden, die ilvke (Glocke) geslagen vnd hant wiande geschrien, sint Euer gnaden vnderthanen by einander stehen plieben, haben sich wyders (weiter) nichts bekümmert, die von gosternhain vnd driidorff desglichen, doch so ist eynen uß dem ampt driedorff mit aynem spieße vnd zu perde kommen Rennen, vnder die Nassauische hant sie vbel (übel) vnd boeßlich geschulten, faste hochlich ein (ihnen) gefloechet (geflucht) vnd sie ebel versprochen, was deßmals der schultheiß nit darby“, so das der selbe mit sinen worten, dieße mit zorne beweget, das (daß) sie nach inen (ihm) geworffen
vnd geschossen, vnd eyner Ein durch eyn beyn, doch das Iern nichts schadet, geschoßn hat, haben wir ferrern vnrat vnd nachfolge bedacht, solichs vnßerer gnedigen frauwen vnd sunderlich den mitwochen vmb den veren (=Uhr) nachmittags als wir das irst geware worden, vurbracht, sie auch den Donnerstag darnach mit Rade vnd wissen Irre gnaden glich tag uffgesessen gehen marpurch gerieden vmb solichs anzubrengen (In Marburg trafen sie den Fürsten und auch den Hofmeister nicht, der Marschall wollte ihnen nicht antworten; erst am Sonntag konnte er den Hofmeister sprechen; der Schultheiß von Driedorf war um derselbigen Sachen geschickt worden, er brachte seine „werbinge“ dem Hofmeister zuerst vor; die von Breitscheit haben ein weyde bestickt vnd die von gonsternhain daruß gedrongen, sich der allein gepraucht, deßhalb haben die von gousternhain widder uff dem Ireen (Ihren) vnd bynnen Irrem mittel ganze ein Weyde bestickt, befreet Heuew (Heu) erzoegen, das sie (sei) Irre vnd nit der von breitscheit, wir hain der von breitschiet halber geantwort, Iren bestickten sie (sei) nit den von gonsternhain zu widder, auch nit uff dem Ireren geschien, hat der Hoffmeister mit viel gueten worten vnd erpietung geantwort, wie er wols truwnlich (treulich) anbrengen, sie wir damit abegescheiden…
Gnediger Herre als wir von marpurch gnamen, (kamen) haben wir den platz vnd das mehen selbst besehen, vnd findet sich, das die von gonsternhain bynnen dem mittelgange, daß Euer gnaden Iren doch nit gestehet, gemehet hant… Die von Breitscheit hant auch Iren weyde faste (sehr) ferre bueßen den mittelgange vnd nae (nahe) bey breitscheit bestochen gehabt als ((wie) sie vns berichten, Haben mir eure gnaden mit wullen verhalten, darzu so haben die von gonsternhain auch das hauwe (Heu) uff Hutten gemachet als das noch stehe- als wir bericht sin … aber doch diweyl das Hauw uff Husten stehet, das Is so stehen mochte plieben biß zum (Verhandlungs-) dage vnd ußtrage beduchte vns guet damit Euer gnade dem almechtigen (befohlen) goed benolfe sie vns zu gepieten datum an fritage nach egidi Anno 1499.
Johannes Heckmann Rentmiester vnd Meßhen (Cyscken= Johann Weiß) von
Dillenburch

Protokoll betreffend den Überfall auf den Breitscheider
Schäfer 1550

Off heuth Sampstag, den 19t July a D l in beyseine Melchior von Graradts (?) des amptmans, vnd doktor Justini Goblers seind Johann der Heimberger Christgins Jakoby Jorgen Dauß, Kremers Jost vnd Jung Elsen Clauß alle von Breidtscheidt, durch M. dyonisinen Reuchlin, Sekretärium der aby gesandte schaff, verwundung des Scheffers zu Breidtscheidt wegen die gemein zu Gosternhain in das ampt drydorff gehörig verhorth werde, Sagen Einhelliglich, wie es sich zugetragen, daß vff mithwoch den 16 ten july nechst und erschinen vmb die zwo vorn nach Mittag, deren von breidtscheidt scheffer ludwig von wummelshusen vß dem landt zu hessen bunder der müller stuck ander aspenstruth vff dem driesch gehen breidtscheid gehörig, vn alle mithel vff Nassaurischer oberkeit grund vnd boden, in seiner Ruhe gelgen vnd geschlaffen, seind Etlich vß gosternhain, wie vil derselbigen gewesen, onen vnd auch dem scheffer, dieweil er in seinem schlaff also abereilet, nit Eigentlich bewust, zu den hineien gefallen, vnd hab einer mitt einer hauwe gabel (Heugabel) den scheffer bey dem hals ergriffen, Inen also mit dem Kopf vff der Erden gehalten, wie der scheffer sagt vnd sie von Ime gehörth haben, wie der selbig mitt dem namen heyß, sey Ine, scheffern, vnbewust, den erkenne irer keinen zu Gosternhain, dieweyl er erst nechstuerschinen (letzten) Michelsthag vß dem landt hessen gehen breidtscheidt kommen, aber derselbig dether sey ein langer man, hab einen schwartzen Bardt, wan er Inen sehe, solt er Inen wol kennen, als er Inen nhun also mitt der hauwgabe bey dem hals vff der Erden gehalten, hab Ine Ein ander mit der Garwen an ein seitten geschlagen, der dritt hab Inen mitt ein weer hinter dem Elenbogen in ein arm gestochen, die kenne er all nitt, aber einer hab einen grünen, der ander Ein weissen huth vnd all beid schwartze barth gehapt, die sey ein Jung dabey gestanden, hab gesat, ez thudts nitt, weß zeicht (zeiht) Ir Inen, da sie nhun Iren muthwillen an Im volnbracht, sein sie hinder sich wider gehen Gosternhain geloffen, In demselbigen Sey der Zu Hirth, welcher bey Clauß Christgin dient, vnd damals bey dem scheffer vff dem vheld gewesen, vnd entloffen, wie auch Einer von Gosternhain, Ime (dem) zu Hirten in dem lauffen mitt einem beyhel an ein bein geworffen, vnd die hosen einer hand breidt vom schenckel geworffen, derselbig Zu hirt Sey gehen breidtscheidt In des Dorff gelauffen komen, solche dhat angezeugt, da seyen die von breidtscheidt heruß geloffen, vnd den scheffer vff obgemeltern platz also verwundt ligend funden, vnd haben noch Einen von denen von Gosternhain dem Dorff gosternhain zu lauffend, ongevarlich eines armbrost schuß weit vor Inen gesehen, Sie haben Inen aber von fern nitt erkenen kunnen.
Daß aber Eben die von Gosternhain vnd kein andere solchen frewel vnd muthwillen an dem scheffer begangen, zeugen die von breidtscheidt Ihres wissens diese bursch an, daß sie den letsten flüchtigen wie oben gehörth, dem dorff gosternhain, haben sehen zulauffen, Zu dem, So haben sie In Irem Dorff breidtscheidt, kurtz vor dieser begangne Dath, die glocken zu Gosternahin hören der gemein zusammen leuthen,vnd nach begangner Dath, haben sie dieselbigen glocken abermals der gemein zusammenhören leuten.
Daruff sein sie von Breidtscheidt In erfahrung komen, daß deren von Gosternhain scheffer, vor dem Rumpstück am Ryß, In Einer weyß seyffen In den Erlin, den Rumpen zu Breidtscheidt zustendig, on alle mittel, vff Nassauische oberkeit, mitt deren von Gosternhain schaffen gehuetet hab, da sind sie hingangen, vnd derselbigen scheffer, mit den schaffen an jetzbeschribenen orth also befunden, die schaff In das dorff Breidtscheidt getriben, vnd den scheffer gefencklich mitt sich gefurth.
Daßgleichen, hab es sich vff dem heyligen pfingstag, dises l sten Jares, zugetragen, daß deren von Breidtscheidt kuwhirth kreyn Henn, In dem Hachelbachs graben gelegen, welchs on alle mittel In nassauisch oberkeit ligt, sein keeß vnd brodt geessen, sejen kilmanß Thebuß jun von Gosternhain, sampt andern vieren von Gosternhain von Rabenscheidt herab gangen, vnd gedachten kuwhirten von Breidtscheidt, on Einiche vrsach, vff den linken arm gestochen, vnd mitt dem Beyhel geschlagen.
Item so hab Inen Jakob der Ejdel zu gosternahin, disen Sommer auch In der apenßstruth bey den kuwen on Einiche vrsach vberloffen, vnd mitt einer haugabel geschlagen.
(Es enthält derselbe Aktenband noch einige Schriftstücke über diese Sache, darunter die Klageschrift der Breitscheider, ein Schreiben unseres Grafen Wilhelm vom 18. Juli an den Keller zu Driedorf u.s.w. Die Gusternhainer wollen die Täter gar nicht gewesen sein. Wie die Sache ausgegangen ist, ist aus den Akten nicht zu ersehen) Ausführliches über die Streitigkeiten in der Aspenstrut siehe in der „Ortschronik“.

1585, Jan. 12. treten als Zeugen vor der Kanzlei zu Dillenburg auf:

  • 1. Schmitts Adam Heimberger zu Breitscheidt
  • 2. Söngenß Toniuß, (ß)
  • 3. Jacobß Groß Henn,
  • 4. Johan Ebersßbach, all drey geschworene,
  • 5. Chuen Endriß,
  • 6. Schefferß Cuntz daselbsten,

Heimberger und Geschworene wurden bey Ihren geleistetten Aiden gelassen, Fünfter undt sechster Zeug aber uff Adambß Peterß begheren vereidet.
(St. – A. Wbte, Abt. 171 B 452 I, Blatte 142)
1636. Ein Schreiben des Pfarrers Wissenbach zu Breitscheid. (10. Nov. )
(Wie oben, Blatt 14)

Zu dem großen Prozeß mit Erdbach 1662-1664. (Siehe Ortschronik)

Durchlauchtigster fürst, gnädigster fürst und herr.

Vor erw. fürstlicher durchlaucht alß ordentlichem appellations und oberrichtern, erscheinet Johann Möller ietziger heimberger zur Erpach untergerichtlicher cläger, im nahmen der gantzen gemeinde desselbsten, entgegen und wieder Thönges Großen heimbergern zue Breydtscheid, im nahmen der gemeinde daselbst streitige weydgangsgerechtigkeit in der Affen-Strut (?= Aspenstruth) betreffent, in meinung einer vor herrn oberschultheißen zue Herborn Philip Dilteyen ahm 22ten Novembris ohnlengst hingelegten 1662 jahrs interponirte appellation (eingelegte Berufung) von dem den 17ten eins dene zuvor ausgesenem bescheydt prosequiire (fortzusetzen) und zu verfolgen und in aller möglichster kürtze jedoch grundtmäßig und beständig ahnzuzeigen, daß in primo instantia zue herborn von ihme wohlged. (achten) herren (salvo ipsius honore et respecto = unbeschadet der Ehre und Achtung vor dem Herrn Oberschultheiß Dilthey) übel und nichtig, oder doch zum wenigsten wiederrechtlich geurtheilet und derwegen er, alß vor sich und im nahmen der Erpacher gemein, dadurch höchlich beschwert vor erb. Fürstl. Duchlaucht von solcher urtheill aus nachfolgenden ursachen intra decendium = innerhalb der gebührenden Schicklichkeiten, und sonsten in ordentlicher form rechtens sich beruffen und appeliret, zu welchenm ende er appelant uff den bey den actis zu unde derselben befindlichen appellation zettell sich bezogen und damit formalia suae appellationis instificiret haben will, unterthänigst pittend zu erkennen, zu erklären, auszusprechen und zu reformiren wie zu ende dieses lebells gebethen.
Die Koppelhut belanget, so wir Erdbächer und Breidtscheider zusammen zu behüten haben, gehet an u.s.w. (siehe den Verlauf Ortschronik S, 108)

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übersetzt von Kornelia Pelz

 

 

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